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Chain of innocent souls – Patrizia Rodacki

€15.90

Taschenbuch, 434 Seiten
ISBN: 978-3-944648-76-7
Preis: 15,90 Euro  inkl. MwSt., zuzüglich Versand

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Produktbeschreibung

Taschenbuch, 434 Seiten
ISBN: 978-3-944648-76-7
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Eigentlich ist Ayla keine Heldin. Um ehrlich zu sein, ist sie eine ahnungslose Schulschwänzerin der Hochschule in ihrer Region, Chires. Sie führt ein sorgloses Leben als gewöhnliche Kriegsschülerin, aber das auch nur bis zu diesem einen bestimmten Tag. Dem Tag, an dem die Dämonenengel der Dämmerung zurückkehrten, von denen Ayla glaubte, dass diese bereits seit vielen Jahren nicht einmal mehr existieren würden. Recht schnell findet sie dabei heraus, dass gerade sie die Retterin ist. Dazu auserwählt, die Dämonenengel mithilfe eines geheimnisvollen Seelengefäßes zu zerstören und ihre Welt Warwood zu retten. Es ist ihre Mission, ihr Schicksal. Unbeabsichtigt stürzt sie sich in Angelegenheiten feindlicher Stämme und verliert dabei nahezu alles. Und das nur, um die Dämonenengel der Dämmerung endlich zu vernichten. Bis sie irgendwann den wirklichen Grund ihrer Mission erfährt …

 

Leicht verzerrtes Gelächter dröhnte durch den Raum. Eine ins Auge stechende, immer näher rückende Silhouette, die sich langsam, aber sicher nach vorne schlich, bis sie direkt vor den verwischten Blutspuren stand. Es war ein auf den ersten Blick ziemlich harmlos wirkendes, bildschönes, schlankes, älter wirkendes Mädchen mit langen, glatten, schwarzen Haaren, so dass seine an manchen Stellen zerrissene und durchlöcherte Kleidung gar nicht mal so auffiel. In seiner linken Hand ein spitzes Messer und in den blutroten Augen ein unheimliches Funkeln. Ein Drang nach mehr Blut.
»Es könnte euer schlimmster Albtraum werden. Etwas, was ihr euch so gar nicht vorstellen könnt«, sagte es mit einem Lächeln, das nahezu übertrieben herzlich wirkte. In Wahrheit war es nicht so gemeint; es war eiskalt.
»Was wird das? Lass uns hier raus!«, schrie Dougess es angsterfüllt an.
»Das hängt schon ganz von euch ab. Ich werde euch erst hier rauslassen, wenn ihr schwört, ab diesem Zeitpunkt genau das zu tun, was ich von euch verlange.«
»Was willst du von uns? Lass uns gehen!«, verlangte Xanura von dem Mädchen.
Auf einmal verschwand das Mädchen wieder, seine Stimme schallte weiterhin aus allen Richtungen durch die stockfinstere Scheune.
»Ich brauche Hilfe. Wollt ihr sie mir wirklich vorenthalten? Vielleicht wollt ihr doch so lange hier eingesperrt bleiben, bis ihr komplett durchdreht und den Verstand verliert? Ich würde es mir witzig vorstellen, ihr nicht auch?« Es lachte wieder.